Beratung von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Für Frauen

Berliner Netzwerk behinderter Frauen e.V.

Das Netzwerk bietet Beratung zu persönlichen, beruflichen und gesundheitlichen Fragen und Perspektiven an sowie Gesprächskreise, Selbsthilfegruppen und Veranstaltungen. Die Angebote des Netzwerkes richten sich an alle Berliner Mädchen und Frauen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, an deren Angehörige und Partnerinnen und Freundinnen sowie an MitarbeiterInnen in Einrichtungen der Behindertenhilfe und in Frauenprojekten. Darüber hinaus besteht ein weiterer Schwerpunkt in der Öffentlichkeitsarbeit zu Sensibilisierung für die spezifischen Bedürfnisse und Probleme und Ressourcen von Mädchen und Frauen mit Beeinträchtigungen.

Raupe und Schmetterling - Frauen in der Lebensmitte e.V.

Die Beratungsstelle Frau und Arbeit im Verein Raupe und Schmetterling bietet telefonische und persönliche Beratung und Inforunden zur Integration in den Arbeitsmarkt nach Erkrankung sowie Vorträge über den Bezug einer Erwerbsminderungsrente. Raupe und Schmetterling hält außerdem ein Vortrags- und Kursprogramm bereit rund um Gesundheit.

FFGZ Feministisches Frauen Gesundheitszentrum e.V.

Das FFGZ bietet Frauen unabhängige, ganzheitliche Gesundheitsberatung, die medizinische, alternative und Selbsthilfeaspekte beinhaltet. Einzel- und Gruppenberatungen sowie vielfältige frauengesundheitsspezifische Informationen und Unterstützungsangebote stehen bereit. Adressen für weiterführende Angebote sowie weitere Gesundheitsversorgungsangebote werden vermittelt. In Veranstaltungen werden praktische Übungen zur Entspannung vermittelt.

FrauSuchtZukunft

FrauSuchtZukunft bietet Frauen individuelle Unterstützung bei der Entscheidung für ein suchtmittelfreies, selbstbestimmtes Leben und bei der Entwicklung neuer Zukunftsperspektiven. Verschiedenen Bereiche sind auf eine längerfristige Begleitung hin konzipiert und bieten einander ergänzende Angebote:

  • StoffBruch: Beratung; Ambulante Therapie; Ambulante Nachsorgetherapie; Selbsthilfe
  • Violetta Clean: Therapeutische Einrichtung für suchtmittelabhängige Frauen
  • Café Seidenfaden: Arbeitsprojekt und alkohol- und drogenfreies Frauencafé, Ausbildung und Catering
  • tiebrA: berufliche Integration, Beratung, Orientierung, Training und Manufaktur
  • Wohnen: betreutes Gruppenwohnen, betreutes Einzelwohnen sowie Wohnungslosenhilfe
  • MutterKindWohnen: Betreutes Einzelwohnen und ambulante Familienhilfe für süchtige/substituierte Schwangere und Mütter mit Kindern
  • Catch up : ): Ambulante Suchttherapie für 12 - 18 jährige Mädchen

Netzwerk Frauengesundheit Berlin

Das Netzwerk Frauengesundheit Berlin setzt sich für eine verbesserte, frauenspezifische Gesundheitsförderung und -versorgung für Frauen in Berlin ein und trägt zu einer Vernetzung frauenspezifischer Gesundheitsprojekte bei.

Für Frauen und Männer

ASL - Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen e.V.

Die Mitglieder_innen und die Mitarbeiter_innen wollen dazu beitragen, das Recht behinderter Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben nach eigenen Vorstellungen und Wünschen, durchzusetzen. Die Selbstbestimmung behinderter Menschen ist für uns ein unabdingbares Menschenrecht! ASL berät behinderte Menschen und ihre Angehörigen mit dem Schwerpunkt Assistenz und Pflege. Die Beratung wird ausschließlich von selbst behinderten Berater_innen nach der Methode des Peer Counseling durchgeführt. ASL unterstützt assistenzbedürftige Menschen bei der Durchsetzung ihres Anspruches auf eine bedarfsgerechte persönliche Assistenz. ASL bietet Informationsveranstaltungen, Seminare, Workshops und Fortbildungen zu Themen wie Organisationsformen persönlicher Assistenz oder das trägerübergreifende Persönliche Budget an. ASL arbeitet in regionalen und bundesweiten behinderungspolitischen Gremien mit und ist Teil der "Selbstbestimmt Leben Bewegung" in Deutschland.

Berliner Assistenzverein

Die Leistungen des Berliner Assistenzvereins:

  • Qualifizierung (Stärkung der Anleitungskompetenz, Schulung und Beratung, um Assistenz eigenverantwortlich organisieren zu können)
  • Unterstützung und Beratung bei der Beantragung von Leistungen der Pflegekassen, des Sozialhilfeträgers oder anderer Kostenträger
  • Unterstützung im Umgang mit der Lohnabrechnung und der Abrechnung mit den Kostenträgern, ggf. auch die Übernahme dieser Aufgaben
  • Begleitung / Unterstützung bei der Planung und Organisation der Assistenz
  • Konfliktmanagement bei Problemen mit AssistentInnen
  • Unterstützung bei der Suche von AssistentInnen

Berliner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen e.V.

Das BZSL hat eine Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen. Sie steht auch Angehörigen und Freunden dieses Personenkreises offen. Diese Beratung wird unabhängig i.S. des Peer Counseling (Betroffene beraten Betroffene) durchgeführt. Zudem werden Seminare, Hospitationsmöglichkeiten und Workshops zu ausgewählten Themen angeboten. Im Verein arbeiten Menschen mit Behinderung, die Arbeitsassistenz benötigen, so dass ein inklusives Gestalten von Arbeitsabläufen gewährleistet ist.

Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.

Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr ist ein unabhängiger Verein zur Unterstützung von Krebspatienten, Angehörigen und Therapeuten und fördert eine individuelle Medizin, in der sich biologische Heilverfahren und schulmedizinische Behandlungswege sinnvoll ergänzen. Das Angebot besteht aus Einzelberatungen sowie Gruppenangeboten.

Leben nach Krebs!

Selbstdarstellung: "Wir sind Krebsüberlebene im erwerbsfähigen Alter, die mit den Folgen ihrer Krebserkrankung kämpfen. Einige von uns arbeiten, manche studieren, andere sind frühberentet oder sie orientieren sich noch. Wir kennen die Hürden des Alltags nach der Krebstherapie und unterstützen uns dabei, wieder zurück ins Leben zu finden. Mit unseren Themen wie beispielsweise: "Fatigue nach Krebs", "Wiedereingliederung ins Arbeitsleben" oder "Kinderwunsch" werden wir oft allein gelassen. Das wollen wir mit unserer Initiative "Leben nach Krebs!" ändern! Einmal im Monat treffen wir uns in den Räumlichkeiten der Berliner Krebsgesellschaft und tauschen unsere Fragen, Kenntnisse und Erfahrungen aus. Regelmäßig laden wir Experten zu verschiedenen Themen ein. Zusammen mit der Bildungseinrichtung KOBRA haben wir die Workshop-Reihe "Zurück ins Arbeitsleben" entwickelt. In Gesprächen mit der Presse und durch diesen Blog informieren wir die breite Öffentlichkeit über die Bedürfnisse von jungen Krebspatienten nach der Therapie. Mit verschiedenen Institutionen, wie der Berliner Krebsgesellschaft, der Deutsche Krebsgesellschaft und dem Charité Cancer Comprehensive Center tauschen wir uns über die Situation von Krebspatienten nach der Therapie aus und erarbeiten gemeinsame Angebote.